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SPIEGEL ONLINE: Was bedeutet Geschwindigkeit für Sie? Ist das eine besondere Faszination?

Röhrl: Geschwindigkeit ist für mich keine Faszination. Die Leute denken das oft. Aber für mich ist nicht das Tempo entscheidend, mit dem ich etwas tue, sondern die Perfektion, mit der ich etwas tue. Wenn ich was mache, dann möchte ich es perfekt machen. Das gilt zum Beispiel fürs Skifahren, und das gilt auch fürs Autofahren.
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SPIEGEL ONLINE: Und da kommt nie so etwas wie Euphorie auf - sozusagen ein Geschwindigkeitsrausch?

Röhrl: Ja, ok, als wir bei der Abstimmung des Porsche Carrera GT auch Konkurrenzprodukte gefahren sind, da war ich auch in einem Ferrari Enzo unterwegs, und der ist laut Tacho knapp 380 gegangen. In Realität waren das vielleicht 350, aber das ist dann schon etwas Besonderes. Wenn der Zeiger Richtung 400 dreht, ist das einfach beeindruckend.

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